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Machine est mon Coeur

Dystopium (VÖ: 13.02.2015)


(music-on-net) - Ein seltsamer Bandname ist es ja schon. "Machine est mon Coeur", die Maschine ist mein Herz. Dürfen wir uns auf harte Beats oder gar eine Fortführung des maschinenhaften Kraftwerk'schen Klangkosmos einstellen?

 

Das CD-Promo-Exemplar klingt analog, es knistert gar stellenweise. Lo-Fi-Sound im besten Sinne des Vinyl-Liebhabers. Das auch optisch interessante Werk, bestehend aus lediglich neun Klangminiaturen mit einer Gesamtlaufzeit von gut einer halben Stunde, haben die beiden Künstler Gabin Lopez (Piano und Synths) und Bianca Calandra (Gitarre und Gesang) geschaffen. 

 

Erinnerungen an die europäischen "progressive sounds" der 1970er Jahre tauchen als Soundschnipsel immer wieder auf. Deshalb kommt dem betagteren Hörer diese Musik keineswegs fremd, sondern zunehmend vertraut vor.

 

Lässig wird aus dem reichhaltigen Fundus großer Namen zitiert. Als Quellen mag man altes Material von The Cure, David Bowie, Pink Floyd, vor allem aber auch